Vortrag über aktuelle Jugendstudien

Auf Wunsch vieler Mitglieder des Fachausschuss Jugend und Planung, einem der Unterausschüsse des Wiesbadener Jugendhilfeausschusses, veranstaltete der Stadtjugendring Wiesbaden e.V. [SJR] mit freundlicher Unterstützung des ev. Jugendrings [EJR] und des ev. Stadtjugendpfarramtes [StaJuPfa] am 20. September 2017 eine Infoveranstaltung zu den aktuellen Jugendstudien in Deutschland.

Prof. Dr. phil. Davina Höblich von der Hochschule RheinMain [Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Bildung, Ethik, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen] verschaffte den Zuhörenden auf phantastisch kurzweilige Art und Weise einen kompletten Überblick inklusive Fazits für die kommunale Jugendarbeit bzw. Diskussionsfragen folgender Studien:
  • Lange, Mirja/Wehmeier, Katrin 2014: "Jugendarbeit im Takt einer beschleunigten Gesellschaft [...]"
  • Shell 2015: "17.Shell Jugendstudie. Jugend 2015."
  • Sinus 2016: "Wie ticken Jugendliche? Glaube & Religion, Umweltschutz, Klimawandel & Kritischer Konsum, Liebe & Partnerschaft" und "Wie ticken Jugendliche 2016? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland"
  • BMFSFJ 2017: "15. Kinder- und Jugendbericht - Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten - Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter"

Anschließend diskutierten wir u.a. die Frage, welche Notwendigkeiten wir aus fachlicher Sicht sehen, dass wir uns eine der Studien mit viel mehr Zeit anschauen und besprechen müssen, welche Studien für die konkrete Wiesbadener Praxis wichtige Anknüpfpunkte bieten und wie wir generell einen Transfer in die Praxis gestalten können, sollten und/oder möchten.
Dabei schien es zunächst wichtig die Wiesbadener Jugendstudie in den Blick zu nehmen. Am 21. November wird das Amt für Soziale Arbeit zu einer ersten Präsentation der Ergebnisse einladen und gleichzeitig einen Bürgerbeteiligungsprozess zu ca. acht Handlungsfeldern anstoßen. Anschließend daran werden in eben ca. 8 Arbeitsgruppen die Ergebnisse im Detail betrachtet und versucht erste Handlungsempfehlungen und Konzepte zu erarbeiten.

Der SJR wird sich mit seinen Mitgliedsorganisationen intensiv an diesem Arbeitsprozess beteiligen und Frau Prof. Höblich zu gewinnen versuchen im März 2018 eine Folgeveranstaltung mit dem Titel [?] „Die Ergebnisse der Wiesbadener Jugendstudie im Vergleich …“ durchzuführen. To be continued …

Unser Dank gilt insbesondere Frau Prof. Höblich und Kalle Pfeiffer sowie Denis Wöhrle [beide EJR/StaJuPfa] für den reibungslosen und sehr gelungenen Ablauf der Veranstaltung.

Dokumente:

Präsentation zum Vortrag von Frau Prof. Höblich [PDF]

Impressionen: