Ferien für alle


DANKE Wiesbaden!

Das Spendenziel 2017 ist erreicht - BITTE NICHT MEHR SPENDEN!!!

Wir danken allen Spender*innen und Partner*innen des Aktionsbündnis 2017!


Wie unter dem Punkt "Wie viel Geld wird 2017 genau benötigt?" beschrieben, sind wir mit 18.824,74€ an Spenden in die Kampagne 2017 gestartet.
Nun haben wir mit dem aktuellen Spendenstand von 15.052,50€ eine Gesamtsumme von 33.877,24€ zur Verfügung, die uns reichen wird, da wir sicher sind, dass 2017 mindestens genauso viele Mittel vom Bund [über Fachstelle Bildung und Teilhabe] zur Verfügung gestellt werden können wie 2016.

Aber natürlich machen wir weiter bezüglich der politischen Interessenvertretung!

Denn erklärtes Ziel ist es, dass 2017 unsere letzte Kampagne durchgeführt wurde.

Helfen Sie mit! Schreiben Sie unseren Stadtverordneten und überzeugen Sie unsere kommunalpolitischen Entscheidungsträger*innen nachhaltig für eine Absicherung im Doppelhaushalt zu sorgen!




 

Worum geht es genau?

Wiesbaden ist eine reiche Stadt!

Und das stimmt auch. Aber nur zum Teil. Während auf der einen Seite die Kaufkraft bei 113,3% und damit weit über dem Bundesdurchschnitts liegt, zeigen die jüngsten Statistiken des Amtes für Soziale Arbeit: In Wiesbaden waren Ende 2015 ca. 11.560 Kinder und Jugendliche so arm, dass sie Anspruch auf Existenzsicherungsleistungen wahrgenommen haben.

Das sind ca. 24% der unter 18jährigen!


Die Schere zwischen Arm und Reich ist in Wiesbaden demnach sehr groß. Doch gemeinsam können wir dafür sorgen, dass bedürftigen Kinder und Jugendlichen aus Wiesbaden ganz konkret geholfen wird und sie teilhaben können an sinnvollen Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit in Wiesbaden.

Wie kann ich spenden?

Jeder Euro zählt!

Insgesamt benötigen wir für ca. 150 Kinder und Jugendliche jeweils 250€, soviel kostet eine Ferienfreizeit im Durchschnitt!

Spendenkonto:
Stadtjugendring Wiesbaden e.V.
Wiesbadener Volksbank
BIC:     WIBADE5W
IBAN:    DE91 5109 0000 0003 0661 00

Bitte unbedingt im Verwendungszweck angeben:
Ferien für alle

Eine Spendequittung kann auf Nachfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! inkl. der Angabe Ihrer Postadresse und Ihrem vollständigen Namen jederzeit ausgestellt werden.

Wir garantieren zudem, dass jeder gespendete Cent DIREKT befürftigen Kindern und Jugendlichen zugute kommt!

Was ist die Folge für bedürftige Kinder?

Die Folge wird sein, dass über die Hälfte aller Anträge auf einen Zuschuss für eine Ferienfreizeit angelehnt werden. Die eine Hälfte bedürftiger Kinder wird also Urlaub machen können, die andere nicht. Und dabei gilt: Wer zuerst kommt, erhält den Zuschuss.

Zwei Beispiele:

Paul ist acht Jahre alt und verbringt gerne Zeit beim Schwimmkurs der DLRG-Jugend im Freizeitbad in der Mainzer Straße.

Die Bewegung im Wasser tut ihm gut und er hat mittlerweile viele Freund*innen gefunden.

Leisten kann er sich den Schwimmkurs eigentlich nicht, aber die Bundesmittel für „Bildung und Teilhabe“ ermöglichen Paul die Teilnahme.

In den Sommerferien würde Paul gerne mit der DLRG-Jugend an die Ostsee fahren und noch viel mehr lernen über das Schwimmen und auch das Leben-Retten. Die Ankündigung verspricht außerdem tolle Ausflüge, viele Spielspaß und gemütliche Runden am Lagerfeuer.

 

Nina ist zwölf Jahre alt und geht in ihrer Freizeit am liebsten klettern. Sie lernt dabei sich zu konzentrieren, anderen zu vertrauen, sich selbst besser wahr zu nehmen und Verantwortung für die Sicherheit anderer zu übernehmen.

Sie wünscht sich im Sommer mit in die Alpen fahren zu können und endlich auch einmal an richtig hohen Bergen zu klettern. Alle anderen in ihrer Gruppe freuen sich schon sehr auf die bevorstehenden Abendteuer und Erlebnisse.

Was bedeutet denn Ferienfreizeit eigentlich genau?

Schon seit Jahrzehnten engagieren sich viele soziale Träger wie z.B. Jugendorganisationen und Jugendzentren dafür, dass sie Kindern und Jugendlichen in den Schulferien Freizeiten anbieten können.
Diesem Angebot schreiben wir einen hohen pädagogischen Wert zu. Kinder und Jugendliche lernen voneinander, erleben sich in einer Gruppe, lernen soziale Kompetenzen wie z.B. Konflikte friedlich zu lösen, Selbstbewusstsein zu entwickeln und Teamarbeit.
Für viele Kinder und Jugendliche bedeuten Ferienfreizeiten aber auch den Einstieg in die Teilnahme an regelmäßigen Angeboten von Jugendorganisationen, es werden Freundschaften geschlossen und vielfältige Interesse geweckt.



Für dieses Jahr haben wir uns zur Erläuterung für Sie etwas besonderes überlegt und einen Film über Ferienfreizeiten gedreht den Sie sich hier anschauen können.
Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!

Warum Spenden, kann „die Stadt“ das nicht bezahlen?

Natürlich ginge das! Es ist immer nur die Frage, welche Prioritäten in unserer Stadt gesetzt werden. Geld genug ist vorhanden.
Deshalb bitten wir Sie konkret um Ihre Mithilfe, dass unserem gemeinsam Wunsch entsprochen wird, und ab dem Doppelhaushalt 2018/2019 ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Setzen Sie selbst ein Zeichen.
Trennen Sie die Postkarte [hängt am Flyer an] an die Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel von diesem Flyer ab, frankieren Sie die Karte mit 45 Cent und wenn Sie möchten, schreiben Sie noch ein paar persönliche Worte darauf. Und dann ab in die Post!
Damit fordern Sie ganz konkret und wirksam unsere Kommunalpolitiker*innen dazu auf eine Priorität für arme Kinder und Jugendliche zu setzen.

Wieviel Geld wird 2017 genau benötigt?

Uns ist es natürlich auch wichtig, Sie detailliert darüber zu informieren, wie die Kampagne 2016 konkret in Zahlen verlaufen ist. Dazu präsentieren wir Ihnen im folgenden eine detaillierte Rechnung und erläutern diese für Sie:

Im Haushalt der Stadt sind für den Doppelhaushalt 2016/2017 genau 28.540€ für den Zuschusstopf "Individualbeihilfe" eingestellt.
Im letzten Jahr konnten wir DANK Ihnen genau 41.935,62€ einsammeln und diese Summe auch ohne jegliche Abzüge Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen.
Damit haben wir das uns gesteckte Ziel von 35.000€ weit übertroffen. Und das ist auch gut so. Denn deshalb fangen wir 2017 nicht bei 0€ an.

Was bedeutet das genau?
Letztes Jahr wurden Anträge in Höhe von 62.034,68€ bewilligt. Dies war in etwa die Zahl, mit der wir gerechnet haben. Etwas weniger sogar.
Doch wir konnten noch einen weiteren wichtigen Erfolg verbuchen. Mit der Fachstelle Bildung und Teilhabe [BuT] des Amtes für Soziale Arbeit konnte die Zusammenarbeit dahingehend intensiviert und professionalisiert werden, dass 10.383,30€ Zuschüsse über Bundesmittel refinanziert werden konnten.

Dies führt dazu, dass wir nun mit einem Spendenbetrag von 18.824,74€ ins Jahr 2017 starten dürfen.
Und noch mehr: Da wir zwar davon ausgehen, dass sich die Antragssumme weiter erhöht, aber doch die Bundesmittel weiter fließen, gehen wir davon aus, dass lediglich ein Spendenbetrag von insgesamt [inkl. schon vorhandener Mittel sowie abzüglich der erwarteten Bundesförderung] ca. 30.000€ reichen würden, um allen Kindern und Jugendlichen eine Ferienfreizeit zu ermöglichen.

Und wir sind uns sicher, dass wir das mit Ihnen gemeinsam auch schaffen können!