Mit uns on Tour
Ob Partizipation, Peer Education, Spielpädagogik, Naturerlebnis, Jugendpolitik ...
Der Stadtjugendring besetzt aus seinem Selbstverständnis heraus viele wichtige Themen der Jugendarbeit. Dabei darf die außerschulische Jugendbildung nicht fehlen.
Doch welche Formen der Jugendbildung sind zeitgemäß?
Bildungsfahrten gehören dabei eher zu den klassischen Tools sozialpädagogischer Arbeit. Jugendliche fahren gemeinsam an einen Ort, den sie nicht kennen, und lernen dort Themen bezogen Dinge, von denen sie bisher nichts wussten. Klingt einfach und unspektakulär, doch dahinter steckt viel mehr.
Beim SJR läuft das so: Jugendliche aus den Verbänden entscheiden in einem partizipativen Prozess wohin sie fahren und vor allem: worüber sie etwas lernen wollen. Sie entwickeln Workshops, erarbeiten die Themen in Eigenregie.
Darüber hinaus steht Ihnen frei, sich an der Organisation zu beteiligen. Und das ist immer noch nicht alles. Denn gemeinsam unterwegs zu sein, sich näher kennen zu lernen und über die alltägliche ehrenamtliche Arbeit des anderen mehr zu erfahren, führt automatisch zur Stärkung und effizienteren Nutzung des Netzwerkes, das der Stadtjugendring ist und bietet.
Im Bericht über unsere Fahrt nach Hamburg im November 2008 zum Thema „Jugend im Nationalsozialismus“ und den daraus entstanden Kooperationsveranstaltungen (siehe: Anne Frank) wird dies deutlich. Bestätigt hat sich das durch die Bildungsfahrt nach Kiel im Mai 2010.
Unser Ziel ist es, jedes Jahr eine Themen bezogene Bildungsfahrt für 15-20jährige aus unseren Verbänden und interessierte Jugendliche anzubieten.
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„Identität und Integration“
- 12. bis 14. Mai 2010 – Kiel
Man schmeiße die Zutaten: Partizipation, Peer-Education, Juleica-Ausbildung, interessierte Jugendliche, ehrenamtlich engagierte Teamer, ein paar Jugendbands, Netzwerk, Jugendbildung und vieles mehr zusammen und heraus kommt ein Benefiz-Konzert und eine fünftägige Bildungsfahrt nach Kiel. - Wahnsinn! - Von Zeit zu zeit sind ja auch wir „Professionellen“ mal wieder mit Wundern und Staunen dran.
„Bei diesem Projekt war es bei mir soweit. Denn obwohl ich seit meinem Arbeitsbeginn im SJR im September 2008 unzähligen sehr engagierten und interessierten Jugendlichen begegnet bin, hat diese Gruppe nun wirklich den Vogel abgeschossen.“ kommentiert Michael Weinand (Jugendbildungsreferent des SJR).
Im Folgenden könnt Ihr Euch durch die reichhaltigen Dokumentationen, Fotos und Berichte zur Fahrt klicken (in Kürze). Viel Spaß dabei.
Aber vorher gilt es einfach ein herzliches Dankeschön los zu werden an Kassandra, Lina, Clara, Lea, Tamara, Jo, Johnny, Philipp (mit einem l und zwei p), Sophie, Benny und Claudi und all die vielen tollen TeilnehmerInnen.
„Ihr wart so was von hart da – PUNKT.“
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„Jugend im Nationalsozialismus“
- 13. bis 16. November 2008 - Hamburg
Wie begeistert man Jugendliche aus den Verbänden dafür, sich Veranstaltungen zu dem Begleitprogramm der Ausstellung „Anne Frank – Eine Geschichte für heute“ zu überlegen?
Am besten man macht Ihnen Lust, schafft einen einmaligen Anreiz, ein Erlebnis, dass sie bewegt, begeistert und motiviert.
Aus diesem Gedanken heraus ist die Bildungsfahrt „Jugend im Nationalsozialismus entstanden, die 28 Jugendliche und Erwachsene aus den Verbänden des Stadtjugendrings im November 2008 nach Hamburg führte.
Was dort genau passiert ist und wie es vor allem den Jugendlichen ging, sollt Ihr von Ihnen selbst erfahren:
Download: Bericht über die Bildungsfahrt von Dmitry
Download: 2. Bericht über die Bildungsfahrt von Lea, Tamara, Yo und Johnny
Abschließend würde ich gerne noch hinzufügen wollen, welche Projekte sich durch das Kennen lernen der einzelnen Personen in Hamburg und damit auch der verschiedenen Verbände, Vereine und Institutionen ergeben haben:
Vorweg lässt sich sagen, dass ALLE Ideen zu unseren Veranstaltungen, die der Stadtjugendring gemeinsam mit seinen Verbänden und befreundeten Institutionen zum Rahmenprogramm beisteuerte, wurden auf der Fahrt geboren und weiter gesponnen wurden.
So entstand in Gesprächen mit einer Vertreterin der Sportjugend die Idee zur Umsetzung der Veranstaltung „Wege des Widerstands“ in den Vereinsräumen von Biebrich 02. Eine Teilnehmerin entwickelte anschließend an die Fahrt den Flyer zum Comic-Workshop „Geschichte(n)ach zeichnen!? - Comic gegen Nazis“, eine weitere nahm mit einer Freundin am Workshop teil. Den Workshop in Kooperation mit der Kreativfabrik zu machen, wurde in Hamburg besprochen und anschließend vom Plenum beschlossen.
Auch die Veranstaltung „versteckt“, vor allem die konkrete Umsetzung der Fußgängerzone in Wiesbaden wurde mit einer Gruppe von 5 Jugendlichen, die sich ehrenamtlich in der Jugendinitiative Spiegelbild engagieren entwickelt.
Hier gibts Bilder von der Hamburgfahrt
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